- Gegründet
- 2014
- Hauptsitz
- Isokarintie 4, FI-67900 Kokkola, Finland
- Standort der Werft
- Kokkola, Ostrobothnia, Finland
- Offizielle Website
- https://sargoboats.fi/
Werftprofil
Finnischer Familienbetrieb aus Kokkola am Bottnischen Meerbusen, der ganzjahrestaugliche Walkaround-Steuerhausboote baut — vierzehn Modelle von der 9,2 Meter langen Sargo 28 bis zur 14,6 Meter langen Sargo 45 Fly in den Linien Sargo, Explorer und Outboard, 2014 gestartet von der Familie Sarin, die seit 1976 Minor-Boote baute.
YachtCodex-Analyse
KI-generiertEine unabhängige, von einer KI verfasste Einschätzung dieser Werft. Anders als die technischen Daten und Beschreibungen an anderer Stelle dieser Seite ist dies eine Deutung und keine belegte Tatsache — nehmen Sie sie als Ausgangspunkt, nicht als Beleg.
Was diese Werft ausmacht
Sargos Geschichte beginnt mit Edy Sarin, der 1966 bei Nautor an der ersten Swan 36 mitbaute und 1967 Sarins Snickeri gründete, um Holzinterieurs für Swan-Yachten zu fertigen; 1970 folgten GFK-Jollen, 1976 die ersten Minor-Motorboote und 1978 die Walkaround-Minor 700. Nach Werftzählung entstanden bis 2012 mehr als 1.900 Minor, darunter Polizeiboote für deutsche Behörden, und im Juni 2014 startete die Familie die neue Marke SARGO, unter der die Minor Offshore 25-36 weiterliefen. Die SARGO Oy Ab sitzt in Kokkola in Ostbottnien, wird von Edys Söhnen geführt — Thomas Sarin ist CEO — und baut nach eigenen Angaben 100 % von Hand in Finnland nach dem eigenen SARGO Production System, wobei jedes Boot im ganzjährig nutzbaren Seewasser-Bootshaus getestet wird. Das Programm umfasst vierzehn Boote: Sargo 28, 31, 33, 36, 36 Fly, 45 und 45 Fly; dieselben Rümpfe in Explorer-Ausführung (28 bis 45 Explorer); sowie 28 und 31 Outboard. Jede Sargo hat ein ebenes Walkaround-Deck mit Seitentüren, ein Steuerhaus mit Schiebeluke und laut Werft eine zertifizierte Volvo-Penta-Dieselinstallation, mit Bugstrahlruder, automatischem Trimm, Scheibenheizung und drei getrennten Batterien serienmäßig. Jede Seite druckt Länge, Breite, Tiefgang, Trockengewicht, Kojen je Kabine, empfohlene Motorleistung, eine Höchstgeschwindigkeitsspanne und die CE-Kategorie.
Wer damit segelt
Sargo-Eigner sind Bootsfahrer in Skandinavien und Nordeuropa, die auch bei Herbstwind und Frühjahrskälte hinausfahren wollen — Familien in den Schären, Inselbewohner auf dem Weg zum Festland und Profis wie Polizei und Seenotrettung —, die ein beheiztes Steuerhaus, ein ebenes Walkaround-Deck mit Seitentüren, einen für den Bottnischen Meerbusen gebauten Rumpf und ein teilweise selbst konfigurierbares Boot schätzen.
Prägende Modelle
Die Sargo 36 Fly, von der Werft „die Königin unseres Programms“ genannt, und die 2022 gefolgte 45 sind die Signaturboote; die neue 45 Fly, die „Kaiserin“, ergänzt eine Flybridge mit 360°-Lounge, und Sargo 31 und 33 tragen das Walkaround-Steuerhauskonzept weiter, das aus der Minor Offshore entstand.
Stärken
Sargo ist bekannt für robuste Ganzjahresrümpfe mit B-Offshore-Zertifizierung über das ganze Programm, ein ebenes Deck mit breiten Seitentüren und Handläufen, eine großzügige Serienausstattung, Volvo-Penta-Dieselinstallationen, Handarbeit in Finnland mit Seeerprobung jedes Bootes, den Einsatz bei Polizei und Rettungsdiensten und mehr als fünfzig Jahre Familienbootsbau hinter der Marke.
Zu bedenken
Die Datentabellen sind knapp — Länge, Breite, Tiefgang, Trockengewicht, Kojen, empfohlene Motorleistung und eine Höchstgeschwindigkeitsspanne; Tanks, Toiletten, Reisegeschwindigkeit und Reichweite fehlen bei den kleineren Booten, Motoren stehen nur als PS-Empfehlung da (die 45er drucken „2×480“ ohne Einheit); die Explorer-Versionen wiederholen die Werte der Standardboote; 45 und 45 Fly sind als „vorläufig“ markiert; die Motorzeile der 28 Outboard ist verstümmelt; und eine für die boot Düsseldorf angekündigte Sargo 32 hat noch keine Seite.
Analyse erstellt am 17.10.2026
Gehört zu
Sargo · seit 1967
Die Flotte auf einen Blick
Berechnet aus den Modellen im YachtCodex-Katalog, nicht aus den Angaben der Werft.
- Modelle im Katalog
- 14
- Längenbereich
- 9.2–14.6 m
- Rumpfformen
- Motor Monohull 14
- Kabinen
- 2–3
Modelle dieser Werft
14 Modelle
Sargo7
Sargo Explorer5
Geschichte
Die Zeittafel beginnt 1966, als Edy Sarin von Pekka Koskenkylä bei Nautor eingestellt wurde und an der ersten Swan 36 mitbaute. 1967 gründete er Sarins Snickeri, die Holzinterieurs für Swan-Segelyachten fertigte; 1970 begann der Bau von OK-Jollen aus GFK, 1971 kamen Snipe und Optimist hinzu. 1976 entstanden mit der Minor 650 die Minor-Boote, 1978 folgte die Walkaround-Minor 700, und in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren kamen Modelle wie Minor 800C, 7600, 28 Columbus und 750. 1993 gingen die ersten Polizeiboote an die deutsche Polizei, bis 2004 waren 19 Boote an deutsche Behörden geliefert. 1998 lief im Helsinkier Yachtclub die 1.000. Minor vom Stapel; 2001 verlagerte Sarins Båtar einen Teil des Betriebs in eine neue Industrieanlage in Lahdenperä, und die Minor 27 von 2005 war das erste Modell für Z-Antrieb. Zwischen 2007 und 2012 folgten die Minor Offshore 31, 25, 28 und 36; bis dahin hatte das Unternehmen mehr als 1.900 Motorboote gebaut. Am 9. Juni 2014 startete Sarins Båtar die neue Marke SARGO, und die Minor Offshore 25-36 wechselten zu SARGO. Die Sargo 31 wurde 2015 in Düsseldorf vorgestellt, die Sargo 33 2016 auf der Finnboat-Wassermesse; 2017 wurde das eigene Allwetter-Terminal fertig und Sarins Båtar wurde 50, 2018 kam die Sargo 31 Aft Door, 2021 die neue Sargo 28 und 2022 die neue Sargo 36 und die Sargo 45.
Geschichte geschrieben nachsargoboats.fi/company/history/· Historygelesen 17.10.2026















