YachtCodex

Frauscher

Österreich

Premium-Serie

Gegründet
1927
Hauptsitz
Betriebspark Ehrenfeld 3, 4694 Ohlsdorf, Austria
Standort der Werft
Ohlsdorf near Gmunden, Upper Austria
Motor Yacht

Werftprofil

Österreichische Familienwerft, 1927 von Engelbert Frauscher in Wien gegründet und heute bei Gmunden am Traunsee zu Hause — achtzehn designgetriebene Sportboote und Elektroboote von der 6,1 Meter langen 610 San Remo bis zur 15 Meter langen 1414 Demon, dazu die elektrische Linie Frauscher x Porsche.

YachtCodex-Analyse

KI-generiert

Eine unabhängige, von einer KI verfasste Einschätzung dieser Werft. Anders als die technischen Daten und Beschreibungen an anderer Stelle dieser Seite ist dies eine Deutung und keine belegte Tatsache — nehmen Sie sie als Ausgangspunkt, nicht als Beleg.

Was diese Werft ausmacht

Die Geschichte von Frauscher beginnt 1927, als Engelbert Frauscher eine Bootsbauwerkstatt an der Alten Donau in Wien übernahm; nach dem Krieg ließ er sich in Gmunden nieder, wo die Familie Ruderboote und O-Jollen reparierte und baute und nach Darstellung der Werft ab 1955 hölzerne Elektroboote entstanden. Die Brüder Ernst und Hans Frauscher stiegen 1971 auf Polyester um und legten 1972 ihre Firmen zusammen; als Ende der 1970er Jahre Motorboote auf dem Traunsee verboten wurden, wurde das Elektroboot zum Kern des Geschäfts, ab 1976 in der neuen Werft in Moosham gebaut, neben mehr als 600 H-Booten. Die Werft nennt 2008 das weltweit erste Serien-Hybrid-Sportboot und 2009 das erste voll zertifizierte wasserstoffbetriebene Boot, eröffnete 2012 eine 3.000 m² große Werft in Ohlsdorf bei Gmunden und erweiterte sie 2024; die Frauscher Bootswerft GmbH & Co KG wird von der dritten Generation der Familie geführt und hat Verkaufsstandorte in Port Adriano, Port Grimaud und Miami. Das Programm umfasst elf Benzin- und Dieselboote — 747 Mirage, 797 Spectre, 858 Fantom, 1017 GT, 1212 Ghost und 1414 Demon, meist mit offener Air-Schwester — vier Elektroboote (610 San Remo, 650 Alassio, 740 Mirage und Mirage Air) sowie die Frauscher x Porsche 790 Spectre und 850 Fantom und Fantom Air mit Porsches Elektroantrieb. Jede Seite nennt Länge, Breite, Motor- bzw. E-Motor- und Batteriespanne, Gewicht, Tank und die CE-Kategorie mit Personenzahl.

Wer damit segelt

Frauscher-Eigner sind Tagesfahrer, denen Design und Verarbeitung wichtiger sind als Kojen — auf Alpenseen wie Traunsee, Gardasee und Starnberger See, wo oft nur elektrisch gefahren werden darf, und in Häfen wie Port Adriano, Port Grimaud und Miami, wo die Werft eigene Verkaufsstandorte hat — und die sich zunehmend für die Elektro- und Porsche-Modelle statt für Benziner entscheiden.

Prägende Modelle

Die 2011 vorgestellte 1017 GT, laut Werft mehr als 100-mal verkauft, ist der Gentleman's Racer im Kern der Marke; die 650 Alassio, die die Werft mit mehr als 200 verkauften Booten Europas meistverkauftes Elektroboot nennt, trägt die Elektrotradition, und die Frauscher x Porsche 850 Fantom Air, Powerboat of the Year 2025 in der Kategorie Elektro, verbindet beides.

Stärken

Frauscher steht für eine unverwechselbare Designsprache — flacher Bug mit senkrechtem Steven, rahmenlose getönte Windschutzscheibe, Lufteinlässe aus Carbon, Teakdecks — elf Lackschichten aus der eigenen Lackiererei, mehr als siebzig Jahre Serienbau von Elektrobooten, die heute rund 40 % der verkauften Boote ausmachen, geschlossene und offene Air-Versionen der meisten Rümpfe, Familienbesitz seit 1927 und die elektrische Kooperation Frauscher x Porsche.

Zu bedenken

Es sind Daycruiser und Sportboote: Übernachten können vier Personen nur auf den beiden 1414, die 1017 GT hat eine Kabine für zwei; die Gewichte sind 'ab'-Werte der leichtesten Ausführung; die Datenzeile nennt die Motorleistung als Spanne und keine Geschwindigkeiten (die 'bis zu 60 Knoten' der 1017 GT stammen aus dem Text), die Elektroboote geben Motorleistung in kW und Batterie in kWh an und zeigen die Reichweite nur als Grafik, die Porsche-Modelle stehen auf einer eigenen Website mit Höchstgeschwindigkeit in km/h, und Grundrisse werden nicht veröffentlicht.

Analyse erstellt am 17.10.2026

Gehört zu

Frauscher Bootswerft

Die Flotte auf einen Blick

Berechnet aus den Modellen im YachtCodex-Katalog, nicht aus den Angaben der Werft.

Modelle im Katalog
18
Längenbereich
6.1–14.97 m
Rumpfformen
Motor Monohull 18

Modelle dieser Werft

18 Modelle

Geschichte

Engelbert Frauscher, 1903 in Aspach im oberösterreichischen Innviertel geboren, lernte Tischler und Bootsbauer und übernahm 1927 eine Bootsbauwerkstatt an der Alten Donau in Wien, wo er Ruder- und Segelboote baute, darunter zwei Olympia-Jollen für das österreichische Team bei den Spielen 1936. Die Wiener Werkstatt wurde 1944 bei einem Luftangriff schwer beschädigt; nach dem Krieg betreute er in Gmunden für die amerikanischen Truppen die Boote des Yachtclubs und kaufte dann die Werft im Ortsteil Weyer, wo die Familie Boote reparierte, einen Bootsverleih führte, O-Jollen und Zugvögel sowie die ersten hölzernen Elektroboote baute, gefolgt von den Motorbooten Fish und Starfish, nachdem die Söhne Ernst und Hans eingestiegen waren. Hans Frauscher begann 1971 mit Polyester, die Brüder legten 1972 ihre Firmen zusammen, und als Ende der 1970er Jahre Motorboote auf dem Traunsee verboten wurden, übernahm das Elektroboot, von dem ab 1976 mehrere hundert die neue Werft in Moosham verließen; die H-Boot-Lizenz von 1979 brachte mehr als 600 Boote und vier Weltmeistertitel. Ab 1982 kam die dritte Generation hinzu, 1993 entstand die Frauscher Bootswerft GmbH & Co KG, und nachdem 2001 ein Brand das Bootshaus und 60 Boote zerstört hatte, wurde 2002 ein neues gebaut. Die 717 GT wurde 2010 Powerboat of the Year, 2012 eröffneten eine moderne Werft in Ohlsdorf und ein Verkaufsstandort in Port Adriano auf Mallorca, die 1414 Demon von 2016 führte die Werft vom See aufs Meer, und 2019 folgte Port Grimaud.

Geschichte geschrieben nachfrauscherboats.com/en/blog/the-frauscher-history/· The Frauscher historygelesen 17.10.2026