YachtCodex

Baglietto

Italien

Semi-Custom

Gegründet
1854
Hauptsitz
Viale San Bartolomeo 414, 19126 La Spezia (SP), Italy
Standort der Werft
La Spezia and Carrara, Italy
Motor Yacht

Werftprofil

Italienische Werft, 1854 von Pietro Baglietto in Varazze gegründet und heute Teil der Gavio-Gruppe, die in La Spezia und Carrara Superyachten aus Stahl und Aluminium baut — die Linien DOM, T und Fast sowie zwei Projekte von Enrico Gobbi von 34,5 bis 60,6 Metern, dazu Full-Custom-Yachten.

YachtCodex-Analyse

KI-generiert

Eine unabhängige, von einer KI verfasste Einschätzung dieser Werft. Anders als die technischen Daten und Beschreibungen an anderer Stelle dieser Seite ist dies eine Deutung und keine belegte Tatsache — nehmen Sie sie als Ausgangspunkt, nicht als Beleg.

Was diese Werft ausmacht

Baglietto wurde 1854 von Pietro Baglietto in Varazze gegründet, und die Zeitleiste der Werft zieht sich durch die italienische Geschichte: ein Boot für Papst Leo XIII. 1888, frühe Tragflügelarbeiten, ab 1914 Wasserflugzeuge und MAS-Schnellboote, Cio Cio San für Giacomo Puccini und Alcyone für Gabriele D'Annunzio — der der Legende nach das Möwenlogo entwarf. Der erste Aluminiumrumpf entstand 1975, die 35 Meter lange Adler von 1987 gilt als erste italienische Superyacht, und Chato erreichte 1988 60 Knoten. Die Gavio-Gruppe aus La Spezia übernahm die Marke (laut Zeitleiste 2010, laut Text 2012), kaufte 2015 Bertram dazu und verschmolz 2020 CCN und Baglietto. Die Baglietto S.p.A. sitzt am Viale San Bartolomeo 414 in La Spezia, einer 35.000 m² großen Werft mit einem 1.120-Tonnen-Travellift und Hallen für Yachten bis 90 Meter; Carrara baut Yachten bis 50 Meter und die Militärboote von Baglietto Navy, und die Werft nennt fünf neue Yachten pro Jahr und Standort. Das Programm umfasst die DOM-Linie von Stefano Vafiadis (DOM115, DOM133, DOM155), die Verdränger-Linie T (T54, T60) und die Gleiter-Linie Fast (FAST42, FAST50) von Francesco Paszkowski Design sowie PROJECT53 und PROJECT58 von Enrico Gobbi; die meisten Plattformen bieten eine Hybridoption, Full-Custom-Yachten entstehen nach den Vorgaben des Eigners.

Wer damit segelt

Baglietto-Eigner wollen eine italienische Superyacht mit einem 170 Jahre alten Namen und dem direkten Draht einer Boutique-Werft — Käufer, die eine bewährte Plattform von 35 bis 60 Metern wählen und sie, wie die Werft sagt, bis ins kleinste Detail anpassen, ob als 28 bis 30 Knoten schneller Aluminiumgleiter oder als stählerner Verdränger mit dreistufigem Beachclub, Infinity-Pool und Hybridoption.

Prägende Modelle

Die T-Linie ist die klassische Verdränger-Handschrift der Werft — die T54 entwickelt die gefeierte T52 weiter, die laut Zeitleiste 2023 erstmals mit Hybridantrieb kam, und die 60,6 Meter lange T60 ist die größte des Programms; die DOM133, deren erste Hybrid-Version 2025 kam, führt die zeitgenössische DOM-Linie an, und FAST42 und FAST50 setzen die Geschwindigkeitstradition fort.

Stärken

Baglietto ist bekannt für einen der ältesten Namen im italienischen Yachtbau, eine über zwanzigjährige Partnerschaft mit Francesco Paszkowski Design, Bau in Stahl und Aluminium, schnelle Gleitrümpfe neben Verdrängeryachten, eine Plattform mit Hybridoption und Wasserstofferzeugung an Bord als Option der PROJECT58, den nach eigenen Worten größten Travellift Europas in La Spezia und Servicepunkte von Sardinien und den Balearen bis Fort Lauderdale.

Zu bedenken

Die Modellseiten nennen nur Länge, Breite, Bruttoraumzahl, Motoren, Höchst- und Reisegeschwindigkeit und Leistung — keinen Tiefgang, keine Verdrängung, keine Tanks, keine Reichweite, keine Unterkünfte und keine Decksgrundrisse; die Drehzahl in der Leistungszeile ist abgeschnitten; die Kopfzeilen schreiben „Franscesco“ Paszkowski; die Website sagt nicht, welche Projekte schon gebaut wurden; und die Heritage-Seite nennt für den Einstieg der Gavio-Gruppe sowohl 2010 als auch 2012.

Analyse erstellt am 17.10.2026

Gehört zu

Baglietto

Die Flotte auf einen Blick

Berechnet aus den Modellen im YachtCodex-Katalog, nicht aus den Angaben der Werft.

Modelle im Katalog
9
Längenbereich
34.5–60.6 m
Rumpfformen
Motor Monohull 9

Modelle dieser Werft

9 Modelle

Geschichte

Pietro Baglietto gründete die nach ihm benannte Werft 1854 in Varazze, als Italien sich anschickte, seine ersten Schritte als Nation zu tun; 1860 lag sie am Strand von Varazze. Die Zeitleiste nennt ein Boot für Papst Leo XIII. 1888, das erste Tragflügelprojekt mit Crocco und Ricaldoni 1906 sowie ab 1914 Wasserflugzeuge und MAS-Schnellboote. Es folgen berühmte Eigner: Cio Cio San für Giacomo Puccini (1911), Elettra für Guglielmo Marconi (1919), Alcyone für Gabriele D'Annunzio (1932) — der der Legende nach das Möwenlogo entwarf —, Panda für König Viktor Emanuel III. und Königin Elena (1938) und Carostefal für Fürst Rainier und Grace Kelly (1964). 1975 baute die Werft ihren ersten Aluminiumrumpf, 26 Meter lang; die 35 Meter lange Adler (1987) gilt als erste italienische Superyacht, Chato (1988) mit 60 Knoten als stärkste Yacht und Opus (1993) als größte je gebaute offene Yacht. Die Gavio-Gruppe aus La Spezia übernahm 2010 CCN und dann die Marke Baglietto (dieselbe Seite sagt, Baglietto sei 2012 zur Familie Gavio gestoßen), kaufte 2015 Bertram und verschmolz 2020 CCN und Baglietto. Es folgten 2021 BZERO, 2023 die erste hybride T52, 2024 ein Mikromuseum zum 170. Jubiläum, 2025 die erste DOM133 Hybrid und 2026 der Stapellauf der ersten 60-Meter-Yacht.

Geschichte geschrieben nachbaglietto.com/en/about-us/heritage/· Heritagegelesen 17.10.2026