YachtCodex

Amel

Frankreich

Premium-Serie

Gegründet
1964
Hauptsitz
Périgny, France
Standort der Werft
Wie der Hauptsitz
Offizielle Website
https://amel.fr
Sailing Yacht

Von amel.fr verlinkte Konten · gelesen am 30.9.2026

Werftprofil

Franzoesischer Hersteller von Blauwasser-Fahrtenyachten mit Einrumpf, seit der Werftgruendung 1964 in Perigny (La Rochelle) ansaessig.

Werftprofil geschrieben nachamel.fr/en/the-amel-story/gelesen 7.9.2026

YachtCodex-Analyse

KI-generiert

Eine unabhängige, von einer KI verfasste Einschätzung dieser Werft. Anders als die technischen Daten und Beschreibungen an anderer Stelle dieser Seite ist dies eine Deutung und keine belegte Tatsache — nehmen Sie sie als Ausgangspunkt, nicht als Beleg.

Was diese Werft ausmacht

Amel baut seit den 1960er-Jahren schwere Blauwasser-Einrumpfyachten in der eigenen Werft in La Rochelle und faellt durch ein bewusst kleines, konservatives Programm auf (derzeit die 50.2 und die 60) statt durch eine breite Baureihe. Unter den Herstellern hochwertiger Blauwasseryachten besetzt die Marke eine eigene Nische: Sie stellt hauseigene Systeme zur einfachen Bedienung (Rollgross und Rollgenua, einfahrbares Bugstrahlruder) und Langfahrtkomfort ueber sportliche Segelleistung.

Wer damit segelt

Amel-Yachten kaufen typischerweise erfahrene oder angehende Hochseecrews, meist Paare oder kleine Besatzungen, die lange Passagen und oft eine Weltumsegelung planen und Handhabung mit wenig Crew, Komfort und Autarkie ueber Geschwindigkeit stellen. Viele Eigner behalten ihr Schiff ueber Jahre als Wohnschiff oder saisonalen Blauwasserfahrtenkreuzer statt fuer Tagestoerns oder Regatten.

Prägende Modelle

Super Maramu, AMEL 54, AMEL 50/50.2, AMEL 60

Stärken

Amel gilt weithin als Wegbereiter fuer hochseetaugliche Systeme, die eine kleine Crew allein bedienen kann (einfahrbares Bugstrahlruder, Rollanlagen aus eigener Fertigung), und baut ausgesprochen robuste, wasserdichte Rumpflaminate aus einem Stueck. Das hat der Werft eine treue Anhaengerschaft unter Langfahrtseglern eingebracht.

Zu bedenken

Amel baut in einer einzigen franzoesischen Werft eine schmale Reihe grosser, sehr reichhaltig ausgestatteter Blauwasser-Einruempfer (meist 50 bis 60 Fuss). Die Preise liegen entsprechend hoch und die Auswahl innerhalb des Programms ist gegenueber Serienherstellern begrenzt; bezahlt wird der Aufschlag fuer die hauseigenen Systeme und die Verarbeitung.

Gehört zu

Chantiers Amel · seit 2005

Wo gebaut wird

Die Produktionsstandorte, die diese Werft veröffentlicht, in ihrer eigenen Reihenfolge.

  • Périgny (La Rochelle)

    Périgny, France

    Main production shipyard since 1969

  • AMEL-Mediterranean

    Hyères, France

    Off-site location/after-sales base

  • AMEL Caraïbes

    Le Marin, Martinique

    After-sales service base

Die Flotte auf einen Blick

Berechnet aus den Modellen im YachtCodex-Katalog, nicht aus den Angaben der Werft.

Modelle im Katalog
2
Längenbereich
16.7–19 m
Rumpfformen
Sailing Monohull 2
Kabinen
3

Modelle dieser Werft

2 Modelle

Geschichte

Henri Amel, 1913 als Henri Tonet geboren, segelte von Jugend an, begann in seiner Pariser Karosseriewerkstatt Boote zu bauen und setzte dies nach dem Krieg in Lyon fort; obwohl er im Krieg ein Auge verlor und später viele Jahre blind war, gab er seinen Traum von robusten, komfortablen, leicht zu handhabenden Segelyachten nie auf. Die Werft Amel begann 1964 in La Rochelle, als er ARPIN im Viertel Ville-en-Bois übernahm; nachdem ein Feuer am 3. Februar 1968 die Werkstätten zerstörte, baute er eine neue Werft in Périgny, eingeweiht im Januar 1969, wo seither jede Amel entsteht. 1973 gehörte er zu den vier Bootsbauern von La Rochelle, die die Bootsmesse Grand Pavois gründeten, 1978 wurde das Unternehmen zur Chantiers Amel S.A., es folgten Maramu, Sharki und Mango, 1983 die ersten Amel-Rollsysteme und 1985 das einziehbare Bugstrahlruder, und die Super Maramu von 1988 führte zur Super Maramu 2000, die Cruising World im Jahr 2000 zum Boot des Jahres wählte. Henri Amel starb am 12. April 2005, und seither trägt jede Yacht den Namen Amel -- die 54, die 64 und 55, die Amel 50 von 2017, Europas Yacht des Jahres 2018, und die Amel 60 von 2019.

Geschichte geschrieben nachamel.fr/en/the-amel-story/· The AMEL storygelesen 22.9.2026